MEIN RENDEVOUZ MIT DEM COIT TOWER

Heute schlenderte ich erneut ohne Plan und Ziel durch die Stadt. Rüber zum Union Square weiter zu meinem Hotel, von vor 7 Jahren und dann fiel mir ein, dass hier ums Eck ja Chinatown liegt, also bog ich gleich mal ab.

 

Ein tolles Viertel, das so viele Erinnerungen in mir weckte und mir einmal mehr bewusst wurde, wie sehr ich doch den Süden, Asien und Indonesien vermisse. Eine wunderschöne Tour, kaum Menschen unterwegs – ja, war wieder mal sehr früh :)

 

 

Dann blitzte mich der Coit Tower aus der Ferne an und ich hatte mein Ziel. Ich wusste, wir hatten noch ein zweites Rendevouc. Ich war hier schon einmal, doch meine Höhenangst zwang mich, auf dem Boden zu bleiben. Damals hätte ich nicht um viel Geld, dort hochfahren und die Aussicht genießen können – was ich sehr, sehr schade fand, doch heute – heute ist alles gut.

 

 

Ich machte mich also – mit ein paar Umwegen – auf den Weg

 

Tatsächlich war ich am überlegen, ob ich vor 7 Jahren auch hier hoch „gelaufen“ bin oder ob ich mir das heute zum ersten Mal antat haha, es war steil, wurde immer steiler und nein, warm war es auch nicht :)

 

 

Oben angekommen, war es wunderbar – freier Blick in alle Richtungen und ich freute mich, dass es heute ein paar Wolken gab, denn ich finde Fotos, mit reinem blauen Himmel wirklich langweilig.

 

Ich drehte noch eine Runde unten im Tower und bewunderte die Wandgemälde, holte mir ein Ticket und schon ging es nach oben.

 

 

Ich habe Glück, eine gute Zeit erwischt – oben war kaum was los, die Leute waren alle schon wieder auf den Weg nach unten und so konnte ich in aller Ruhe, den Ausblick auf eine wunderbare Stadt genießen. Ich war rundum glücklich und freute mich unwahrscheinlich, diesen Augenblick heute erleben zu können.

 

 

Ganz ehrlich, Höhenangst ist schrecklich, vor allem, wenn man wie ich, immer schon überall oben stand, auch runter sprang und von heute auf morgen, geht nichts mehr. Es hinderte mich jahrelang daran, Dinge zu tun, die für andere selbstverständlich sind und ich muss tatsächlich jedem DANKEN, der mit mir in eine Situation kam, in der ich nicht weiter wusste oder konnte und der mit mir die Situation meisterte. Teilweise waren es nur steile Stufen nach unten oder eine schmale Brücke - belangloses. Aussichtsplattformen waren komplett tabu.

 

Also ein MEGA DANKESCHÖN an DICH!

 

Anschließend marschierte ich weiter. Alles was ich vorhin rauf gelaufen bin, ging es jetzt wieder nach unten und ich weiß nicht, was anstrengender ist haha San Francisco ist wunderschön aber teilweise auch extrem steil.

 

 

Wieder am Pier angekommen, kruschte ich ein paar Souveniers – nur KLEINES, mein Rucksack ist ja voll und wird irgendwie auch nicht leichter :) aber ein Paar Erinnerungen müssen eben sein.

 

Zurück ging es heute dann mal ausnahmsweise mit der Bahn. Habe bereits die halbe Stadt durchquert und war der Meinung, dass das für heute genug war.

 

Also rein in die GELBE F, die bis zur Market fuhr und somit war ich auch schon fast zu Hause. Musste wieder feststellen, ich habe das Hostel in bester Lage ausgesucht – zufällig muss ich dazu sagen – war mit dem Tagespreis das mit Abstand günstigste.

 

 

Den Tag darauf, ging es zum Strand – leider hatte ich die Kamera vergessen und somit gibt es von diesem Tag keine Bilder – nur so viel – es war mehr als faul und es war soooo schön :)

 

Am Strandtag beschloss ich dann auch, wohin es als nächstes geht, buchte mir ein schnuckeliges Hotel, direkt am See, plante den Transfer - alles war fix, bis mir am Abend jemand erzählte, dass es dort schon schneien könnte. hahaa Daraufhin checkte ich erst einmal den Wetterbericht und tatsächlich, die nächsten Tage 2-3° mit Regen und Schnee. Das geht ja gar nicht!

 

Kurzerhand stornierte ich alles und entschied, die Richtung komplett zu ändern. Ich war reif, für Sonne, Strand und Meer.

 

Wohin es mich treibt? Klar, zurück nach Indonesien – nach „Hause“.

 

Ich fliege also am 13. Oktober nach Singapur – weiter nach Jakarta und noch am gleichen Tag, Richtung Ambon. Wohin es mich dort als erstes zieht, ist wie immer noch offen, aber ich freue mich wahnsinnig darauf.

 

Bleib dran und sei gespannt – ich bin es auch

 

 

Deine Susie

 

PS: Schön, dass du da bist


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