IRGENDWO IM NIRGENDWO AUF MAURITIUS - DAS SCHAFFE ICH SOGAR OHNE GOOGLE MAPS

Nach dem Ausflug zur Siebenfarbigen Erde in Chamarel, geht es jetzt weiter an den Strand. Ziel, irgendwo ein ruhiges Plätzchen finden. Ich bog mal in Le Morne ab und kurz darauf war ich auch schon Irgendwo im Nirgendwo. Wusste noch nicht mal, ob ich hier noch fahren darf...

 

Es gab ja schon dicke Wolken, oben in Chamarel, also versuchte ich, Richtung Sonne zu fahren und es noch ein wenig zu genießen. 

 

Ich fuhr die Küste entlang, bog Richtung Le Morne ab und hielt schon kurz danach am Strand, weil ich Früchte entdeckte. Die lachten mich gerade extrem an.

 

Packte mir eine Ananas ein und dazu versuchte ich noch von dem gewürzten Obstsalat, den es hier gab. Spicy and sweet meinte er, ich war gespannt.

 

 

Es kann los gehen ich war versorgt 😊

 

 

Gott, war das lecker!!! 

 

 

Der Strand war gut besucht. Es war Sonntag und sehr viele Einheimische waren hier in ganzen Gruppen. Grillten, hörten Musik und genossen den Tag. Ein fröhliches Miteinander, das mag ich sehr! 

 

 

Ich jedoch hatte etwas ruhigeres im Sinn.

 

Kaufte mir noch eben ein super süßes Armband aus Lavasteinen, holte mir noch einen zweiten Becher Obstsalat, ärgere mich nebenbei immer noch, nicht nach dem Rezept gefragt zu haben, und fuhr weiter, die Küstenstraße entlang.

 

Es schien als wäre die Straße nach ein paar km zu Ende. Große Pflastersteine, nicht schön zum fahren, doch ich wollte wissen, ob danach noch was kommt. Also blieb ich mal in der Richtung unterwegs.

 

Und tatsächlich, danach kam noch ein weiterer Strand, an dem kaum Autos, geschweige denn Menschen waren. Wie schön! 

 

 

Wie schön und unberührt es hier war. Genau meins!

 

Vor mir der Le Morne Brabant, von dem aus man übrigens auch den Unterwasserwasserfall sehen kann. Vielleicht nicht ganz so toll wie aus dem Wasserflugzeug, aber dafür kostet es nur etwa 3-4 Stunden Schweiß, für den Aufstieg. 😉

 

 

Hier blieb ich dann erstmal ein paar Stunden. Suchte mich ein schattiges Plätzchen unter einem Baum, und hab es genossen, einfach mal nichts zu tun. 

 

 

Ein paar Stunden später packte ich dann wieder ein. Ich wollte weiter, aber nicht wirklich den Weg zurück, den ich her kam, und so dachte ich, ich fahre die "Straße" doch einfach mal weiter, umdrehen kann ich immer noch. 😄

 

 

So schön und so nah am Wasser, wann hat man das schon mal 😄

 

Nur war ich mir echt nicht sicher, darf ich hier fahren, oder nicht? Es kamen mir ein paar Wanderer entgegen, ein paar Radfahrer... keine Autos... und ich wartete eigentlich nur darauf, dass mich einer drauf anspricht, dass ich hier nicht fahren darf 😄

 

Doch es kam nichts... abgesehen von einer traumhaft schönen Strecke, mal von der wirklich sehr, sehr schlechten Straße abgesehen. 

 

 

Ich hatte keinen Plan, wohin mich die Straße führen würde und es war mir auch egal. Dennoch hoffte ich, dass mir kein Auto entgegen kommt, denn einer von uns müsste rückwärts weiter haha an Wenden war hier nicht zu denken.

 

Wie lang die Strecke war, ist schwer zu sagen, nachdem ich aufgrund der schlechten Straße, mehr oder weniger dahin gekrochen bin, aber ich habe es geliebt! 😄

 

 

Tatsächlich kam ich dann aber an Autos vorbei. Dem Parklplatz zum Start des Le Morne trail. Ja, ich gebe zu, ich war etwas erleichtert, dass ich hier wohl doch fahren durfte 😄 

 

Die Straße führte von da an etwas weg vom Wasser. Dickicht und Mangroven gab es hier zu sehen, was ja nicht weniger schön ist, oder!?

 

Ich kam auf das  Ende der Straße zu. Noch ein kurzer Blick zurück, mit einem dicken Dankeschön für diesen keinen aber wunderschönen Abstecher nach Nirgendwo.

 

 

Und zum Schluss gab es noch ein bisschen Streetart, um es noch schön abzurunden 😄

 

 

Der Weg führte tatsächlich wieder auf die Hauptstraße, so dass ich gar nicht lange überlegen musste, wo ich bin, denn hier war ich schon mal unterwegs.

 

Nachdem mich die Wolken von vor 3 Stunden, nun auch eingeholt hatten, beschloss ich wieder Richtung Westen zu fahren, in die Unterkunft.

 

Schade dass erneut ein Tag aufgrund des Wetters "abgebrochen" werden muss, doch das sieht heute auch wieder ganz böse aus.

 

Bilder dieser Art, liebe ich trotzdem 

 

Vorbei an meiner Baustelle, die jeden Tag anders aussieht und jeden Tag wo anders gesperrt ist 😄

 

 

Und als ich dann bei mir unten ankam, war es wieder strahlend blau, oder besser gesagt, noch ... für 30 Minuten zumindest, die ich dann noch am Wasser verbrachte. 

 

 

Das war es für heute, aus Chamarel, Le Morne und Irgendwo im Nirgendwo.

 

Als nächstes geht es mal in den Norden und dann gibt es noch so ein oder zwei Wasserfälle... 

 

Ich freu mich drauf!


Bis bald...

 

 

Deine Susie

 

PS: Schön, dass du da bist !


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