ISLAND CHANGE - SERAM - AMBON -  BANDA NEIRA - HATTA

Heute ging die Reise weiter, endgültiges Ziel ->Hatta. Also von Seram zurück nach Ambon, weiter Richtung Banda Neira und Hatta. Ein „Kurztrip“ von 3 Tagen.

 

6 Uhr morgens – gepackt, ausgechekt und gegen 7 ging es los, Richtung Hafen in Abahai. Diesmal mit dem Public Bus für 3.000 anstelle dem Taxi für 100.000 – Frau lernt ja dazu :)

 

Das Ticket geholt, was auf dem Rückweg in der Tat teurer ist als hinzu. Ich zahlte 125.000 IDR → 10.000 IDR mehr, als auf dem Hinweg. Das Wetter war traumhaft – also eine ruhige Fahrt nach Ambon.

 

 

Es ist so lustig, sämtliche Mädchen wollen ein Foto mit mir – immer schon in Asien und ganz besonders, fällt es mir hier in Indonesien auf. Auch das Mädchen neben mir im Boot, versuchte krampfhaft ein Selfi zu schießen, auf dem ich mit drauf bin, klar, ich hab also einmal mehr in eine wildfremde Kamera gelächelt und war Minuten später auf Facebook zu sehen. Es würde mich echt interessieren, wie viele Bilder von mir auf Facebook zu finden sind haha

 

Über noch etwas hätte ich herzhaft lachen können - LIFEWEST UNDER THE SEAT...

 

Ja, fast :)

 

 

Froh war ich darüber, dass das Boot nicht so herunter gekühlt war, wie auf der Hinfahrt, denn ich war mit Grippe und Fieber unterwegs und das hätte mir wohl den Rest gegeben.

 

2,5 Stunden später, erreichten wir Tulehu, den Hafen auf Ambon. Weiter ging es in die Stadt mit dem Public Bus für 30.000 – 15.000 für mich und 15.000 für mein Gepäck haha

 

 

Der Bus war RANDVOLL - ich LIEBE es !!!

 

Mein Hotel, direkt gegenüber dem Port of Ambon, von wo auch die Tidar am Sonntag startet. Kein Komfort, aber für eine Nacht ist das völlig okay und für nicht mal 6 Euro, möchte ich auch gar nicht mehr erwarten.

 

 

Ich lag flach, mich hatte es glatt voll erwischt – Grippe und dann noch der Magen. Hoffte nur, dass ich fit genug bin, die Nachtfahrt mit der Tidar zu überleben und blieb erst mal bis Sonntag Abend im Bett.

 

Wieder einmal, trieb mich der Hunger nach draußen, ich sollte dringend was essen, denn das letzte, was ich zu mir nahm, war am Samstag Morgen, das Frühstück, in Form von 2 kleinen Milchbrötchen.

 

Gesagt getan – auf zum nächsten Warung – einer Straßenküche.

 

Es war so lecker und ich betete, dass ich es auch behalten würde. Ich war mir nicht sicher, wie mein Magen darauf reagiert.

 

 

Ein junger Kerl sprach mich an. Er erzählte mir, er studiere hier in Ambon Englisch und fragte, ob er sich ein bisschen mit mir unterhalten kann, er bräuchte ein bisschen Praxis im Sprechen. Aus dem bisschen wurden fast 5 Stunden und es war wirklich soooo nett. Sein Englisch ist mehr als gut – viel besser als ich es spreche und ich möchte fast sagen, dass es das beste Englisch war, was ich hier in Indonesien, bis dato, hörte. Was für ein lieber Kerl, mit ganz großen Zielen und dafür opfert er wirklich fast seine komplette Freizeit. Gegen 23 Uhr verabschiedeten wir uns – natürlich machten wir noch Fotos und er sagte mir gleich im voraus, diese muss er auf Facebook und Instagram hochladen, seine Freunde werden so neidisch sein :)

 

 

Vielen Dank Wahyu für den netten und lustigen Abend.

 

 

Ich habe mich sehr gefreut, ihn getroffen zu haben, auch wenn es mir alles andere als gut ging und ich eigentlich ins Bett gehört hätte.

 

Ich mag Begegnungen wie diese, aus dem Nichts heraus und dann so schön. Man erfährt so vieles über diese Menschen, sie sind so offen und so unglaublich neugierig, haben so viele Fragen, aber erzählen auch sehr, sehr viel privates und über ihr eigenes Leben, die Liebe, ihre Vorlieben, Wünsche und Träume. Wahyu ist ein wunderbarer Mensch, herzlich, so voller Energie und so wissbegierig, er weiß ganz genau, wohin er will und auch, dass er es schaffen wird.

 

Ja, meine Tidar, das Schiff, das mich nach Bandaneira bringt, sollte um 22 Uhr starten. War mir klar, dass es das nicht wird, haha aber ich musste auch nicht ewig irgendwo herum sitzen und warten. Ich wohnte ja gegenüber und hörte, wann es losgeht. Es pfeift 1x – 2x und beim 3.x geht es los. Nach dem 1. Pfeifen machte ich mich dann also langsam auf den Weg. Extreme Kontrollen seit Kurzem. 3 Kontrollen, bevor das Boot überhaupt startet und die 4. unterwegs. Extrem.

 

Auch, was das besorgen der Tickets angeht.

 

Früher holtest du dir dein Ticket am Schalter und war die Tidar voll, gab es nochmal 500 Tickets. Die Tidar ist voll, gab es in dem Sinne nicht.

 

JETZT ist es so, dass sie tatsächlich nur eine Fixe Anzahl an Tickets haben und ist die Tidar voll, bekommst du nur noch über den Schwarzmarkt Tickets. (So nenne ich das jetzt mal) Tickets, die im Vorfeld gekauft und dann verhökert werden. Das kostet dich dann anstelle von 115.000 IDR gleich mal 170.000 IDR. Aber was sollte ich machen – ich musste fahren. Die Alternative wäre am Dienstag das Speedboot für 410.000 IDR oder am Mittwoch der Flug für 350.000 IDR. Also nochmal länger waten, für viel mehr Geld.

Ticket vom Schwarzmarkt und ich reiste dann mal unter falschem Namen

So war ich mal für einen Tag lang - ENI

 

 

Ich traf viele bekannte Gesichter. 2 Franzosen, die ich letzten November auf Hatta kennenlernte, die auch wieder auf dem Weg zurück waren, viele Leute aus Bandaneira, die ich aus den letzten Besuchen kannte, Glenn und ein paar der Kings waren auch mit unterwegs.

 

Tatsächlich gestartet sind wir gegen 1:40 nachts. Nur "leicht" verspätet also aber das machte gar nichts, denn morgens ist sowieso kein Public Boot nach Hatta.

 

 

Wir hatten alle einen Platz an der Luft gesucht. Im Schiff selber ist es für mich kaum auszuhalten und ich hoffte mal wieder, das Wetter würde mitspielen und es bleibt die Nacht über trocken.

 

Ich war tot – hab geschlafen wie ein Baby und wurde erst wieder zum Sonnenaufgang wach. Gibt es was schöneres, als morgens mit einem Blick aufs Meer aufzuwachen?

Noch 4 Stunden Fahrt – bei Sonnenschein.

 

Es gab POP MIE zum Frühstück :)

Ich weiß, Fertignudelgerichte sind bei uns nicht wirklich zu genießen, die hier in Asien allerdings schon, ungewohnt ist es jedoch, es zum Frühstück zu bekommen :)

 

 

Nach 10 Uhr morgens, liefen wir im Hafen von Banda ein und ich sag es dir – EINE HITZE !!! Es war ja schon warm in Ambon und Masohi, doch das war nichts, gegen die Hitze in Banda.

 

 

Raus aus dem Schiff, rüber zum kleinen Hafen – den Großen Rucksack auf dem Public Boot verstaut, das tatsächlich heute um 1 starten sollte und dann musste ich erst mal ganz dringend für kleine Mädchen. Ich wollte es vermeiden, auf dem Schiff zu gehen, weil gerade so viel renoviert wird und Wege versperrt sind, die ich eigentlich schon kenne – ich hätte wohl nie wieder zu meinem Platz zurück gefunden.

 

Ein Welcome Bier in einem Cafe in Banda, ich wurde auch gleich wieder erkannt. Unglaublich, bist du hier einmal und nennst auch deinen Namen, wird dich jeder, immer wieder und überall erkennen und dich auch bei deinem Namen nennen. Ging mir bisher in Laha, Masohi, Ambon und auch jetzt wieder hier in Banda so. Ja und dann komm ICH die, die sich keine Namen merken kann und Gesichter nicht zu den Orten zuordnen kann. Man, hier schauen aber auch alles so gleich aus :)

 

 

Hab noch Rifky getroffen, der ja schon auf Facebook schrieb, er wird mich erwarten und ich hab mich echt gefreut, als ich ihn kurz am Hafen sah.

 

Gegen 1 waren wir dann alle wieder mal am Boot Richtung Hatta, gegen 2 starteten wir auch schon haha – ich war kurz vor dem HITZSCHLAG, es war so unerträglich heiß.

 

Wenn es mal wieder länger dauert....

 

Hier wird kurzerhand das Essen ausgepackt. Jeder fragt, ob du mitessen möchtest, erst wird gegessen und anschließend geschlafen – die haben die Ruhe weg :)

 

Die Überfahrt nach Hatta war wieder einmal herrlich.

 

1 Std. 20 Min. später, strandeten wir in Hatta. Ich sah schon vom Boot aus, dass Sarahs Bungalows voll mit Gästen war und trauerte mal wieder eine Runde :)

 

Wie ich ankam, wo ich unter kam und wie Reaktionen in Hatta waren, erzähle ich dir im nächsten Blog. Es wird herzlich.... soviel vorab.

 

Bleib dran und sei gespannt.

 

 

Deine Susie

 

PS: Schön, dass du da bist


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